Gefährliches Asien

Asien ist bei Deutschen ein beliebtes Reiseziel. Aber gerade in Vorderasien gibt es Brennpunkte und Krisenregionen, die es zu meiden gilt.

Syrien

Seit 2011 herrscht Bürgerkrieg in Syrien. Vom Reiseland hat sich das Land am Mittelmeer zur Ruinenlandschaft entwickelt, beliebte Orte wie Palmyra und Homs liegen in Trümmern. Menschen sterben und hungern, Millionen flüchten. Ein Ende der Kampfhandlungen ist nicht in Sicht. Auch wenn die syrische Tourismusbörse jetzt beginnt, Hotels an der Mittelmeerküste zu bewerben, lassen Sie Ihre Koffer zu Hause!

Jemen

Im Jemen herrscht Krieg. Selbst wenn Sie gerne die faszinierenden Naturlandschaften erleben und die Stätten vergangener Kulturen besichtigen würden, derzeit wären Sie dort in akuter Gefahr. Die deutsche Botschaft in Sanaa wurde geschlossen. Luftanschläge und weitere Kampfhandlungen auf die Infrastruktur des Landes führen zu vielen Opfern, gerade bei der Zivilbevölkerung. Touristen genießen keinen besonderen Schutz und ein Ende ist nicht absehbar.

Irak

Auch der Irak kommt nicht zur Ruhe. Zwar gilt die Terrororganisation IS als besiegt, es gibt aber immer noch vereinzelte Gruppen von bewaffneten IS-Verbündeten. Kampfhandlungen zwischen den Sicherheitskräften und diesen Gruppen kommen vor allem im Norden vor. Vor Aufenthalten in den Regionen Mossul, Tigrit, Kirkuk, Babel und auch im Großraum Bagdad wird gewarnt. Seit Kurzem gibt es immer wieder Menschenansammlungen mit teilweise gewaltsamen Protesten im Süden des Irak.

Afghanistan

Auch Afghanistan ist immer wieder in den Schlagzeilen, bei schweren Anschlägen in Kabul in diesem Jahr gab es zahlreiche Todesopfer und Verletze, ausländische Staatsbürger eingeschlossen. Auch die deutsche Botschaft wurde Ziel von Angriffen. Regierungsfeindliche Kräfte verüben schon seit Jahren Bombenanschläge und Überfälle. Dazu gehören auch Entführungen. Auch Bürger aus Staaten, die die Regierung unterstützen, stehen in der Schusslinie, darunter auch Deutschland und deutsche Staatsangehörige.

Pakistan

Es besteht die erhöhte Gefahr von Sprengstoffanschlägen und Selbstmordattentaten, verübt durch Taliban-Gruppierungen und andere religiöse Extremisten. Das verschärfte Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Terroristen ruft Racheaktionen auf den Plan. Meiden Sie größere Menschenansammlungen und Demonstrationen vor religiösen Stätten. Auch beliebte Treffpunkte von Ausländern und Touristen sind gefährdet.