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Wenn man das Ende der Welt erreicht hat

Auch wenn unser Planet eine Kugel ist und damit kein Ende haben kann, wird man sich immer wieder an Plätzen wiederfinden, die nicht gerade der Mittelpunkt der Unterhaltungsindustrie sind. Vielen Touristen ist das zum Beispiel so gegangen, als sie mit Ryan Air gebucht hatten und dachten, dass ein Hotel in Flughafennähe eine gute Idee sei. Sie wussten nicht, dass der Flughafen in Hahn ist, wo buchstäblich der Hund begraben liegt. Auch wenn die Umgebung recht nett aussieht: Viel machen kann man als Reisender hier nicht. Eigentlich bleibt einem dann nur übrig, die Wanderschuhe zu schnüren und die Umgebung zu Fuß zu erkunden.

Das Internet ist Ihr Freund

Es gibt aber auch Urlaubsorte, die man entweder in wenigen Minuten durchlaufen hat oder in denen Laufen keine gute Idee ist, weil es entweder zu heiß oder zu kalt ist. Wer sich einen Bungalow am „Lonely Beach“ bucht, wird bald feststellen, warum dieser den Namen verdient hat. Dann bleibt nur noch: Sonnenuntergang schauen und das Internet benutzen.

Für solche Fälle gibt es glücklicherweise Smartphones, auf die man eine Menge Spiele und Videos packen kann. Sollte eine Internetverbindung vorhanden sein, dann kann auch der langweiligste Ort noch zu einem Erlebnis werden. So lassen sich zum Beispiel von überall aus Online-Casinos besuchen. Es empfiehlt sich aber, zunächst einige Casino Bewertungen durchzulesen – nur so kann man über online Casino Bewertungen feststellen, was eine virtuelle Spielbank wie Ikibu überhaupt zu bieten hat und ob sie dem eigenen Geschmack entspricht.

Wenn die Verbindung gut genug ist, kann man auch Live-Casino spielen und sitzt einem echten Menschen gegenüber – keine schlechte Idee, wenn man alleine in der Pampa hockt. Die meisten Bewertungsseiten geben darüber Auskunft, ob so ein Angebot vorhanden ist.

Basteln und Schnitzen

Wer gegen die Langeweile ankämpfen will, kann sich aber auch am Basteln versuchen. Wissen Sie noch, wie man aus einem Haselnussast eine Pfeife schnitzen kann, oder wie man mit einem Grashalm pfeift?

Casinos kommen aus Deutschland

Wer sich einmal anschaut, wo sich die ältesten deutschen Casinos befinden, der wird sehen, dass es sich fast ausschließlich um Kurorte handelt. Erst später wurden Casinos in Deutschland auch in anderen Städten eröffnet.

Die Spielbank in Bad Homburg

Die Spielbank in Bad Homburg wird auch die Mutter von Monte Carlo genannt (deshalb startete hier auch die Rallye Monte Carlo). Der Grund liegt darin, dass 1841 hier François und Louis Blanc nicht nur eine Spielbank gründeten, sondern auch ein Konzept entwickelten um diese mit Besuchern zu füllen. Durch die Kur wurde die notwendige Infrastruktur geschaffen, mit Hotels und Bahnanschluss. Dieses Konzept brachte auch die vorher marode Spielbank in Monte Carlo wieder auf die Beine. Noch heute ist dieses Casino und die Stadt Bad Homburg immer eine Reise wert.

Wiesbaden und Baden-Baden

Beide Städte sind wichtige Kurorte und auch hier siedelten sich Casinos an. Sie sind jeweils im Kurpark gelegen und bestechen durch ihre klassizistische Bauweise. In beiden kann man noch den Prunk erleben, der einst die Spielbanken umgab. Wer vom Spielen genug hat, kann zum Beispiel die Heilbäder der Umgebung ausprobieren.

Casinos für überall

Nicht immer liegt eine Stadt mit einer Spielbank auf der Reiseroute, aber in diesem Fall schafft ein mobiles Casino Abhilfe. Das kann man immer und überall betreten, sofern ein Internetanschluss vorhanden ist. Wer in Deutschland spielen will, sollte aber auf jeden Fall die Casino Bewertungen lesen, vor allem weil online Casino Bewertungen über Casinos wie Ikibu auch erläutern, ob und wie man aus Deutschland Zugang bekommen kann. Heute sind aber die meisten Online-Casinos auch aus Deutschland zugänglich und man kann Geld in Euro einzahlen.

Die Spielbank in Berlin

Jeder, der durch Deutschland reist, wird auch in der Hauptstadt Halt machen. Neben den vielen Museen und Regierungsgebäuden hat diese auch eine Spielbank zu bieten. Hier befindet sich Deutschlands größtes Pokerangebot in einer Spielbank.

Mit dem Drahtesel den Mekong entlang

Ihr nächster Urlaub soll etwas Spezielles sein? Andere liegen faul am Strand, Sie sind gerne aktiv. Aber was ist mit dem Traum von einer Reise nach Fernost, das passt nicht zusammen. Doch, es passt! Was halten Sie von einer Fahrradtour durch Vietnam und Kambodscha? Beide Länder sind noch nicht vom Massentourismus überrollt, aber bieten Landschaft und Kultur. Geführte Radtouren werden angeboten, mit Transfers und Übernachtungen.

Vietnam, Mekong und Reisfelder

Vor Beginn der Aktivphase können Sie in der Nähe von Saigon das Tunnelsystem von Cu Chi erforschen. Vietnamesische Partisanen haben diese unterirdische Stadt gebaut. Auf den Drahtesel steigen Sie in Long An, es geht durch kleine Dörfer im Mekong-Delta und durch Drachenfruchtplantagen. Sie sehen, wie die Menschen hier leben, besuchen einen Kokosnuss-Betrieb, machen eine Bootsfahrt entlang des Ham Luong, übernachten bei einer Gastfamilie. Grüne fruchtbare Landschaften und tropische Obstgärten begleiten Sie, mit dem Rad erkunden Sie die Insel Dhog Phu. Bestaunen Sie den schwimmenden Markt von Cai Rang und radeln danach weiter stromaufwärts nach Long Xuyen durch schier endlose Reisfelder.

Kambodscha, die Khmer und Angkor Wat

Gleich zu Anfang beeindrucken die Killing Fields von Ba Chuc, ein Mahnmal aus der Zeit der Roten Khmer. Langsam verändert sich die Landschaft, entlang des Flusses beginnen sich Bergketten aufzutürmen. Phnom Penh, die pulsierende Hauptstadt Kambodschas, empfängt Sie mit der schönen und detaillierten Architektur der Silber-Pagode und des Königspalastes. Sie besuchen das Dorf Skoun mit dem berühmten Insekten-Markt. Keine Angst, Sie müssen keine der hier angebotenen Köstlichkeiten verzehren!

Erleben Sie Inseln, kleine Dörfer, radeln Sie durch Felder mit Wassermelonen, Erdnüssen und Süßkartoffeln. Mittendrin das Mönchsdorf Han Chey mit Pagoden und Klöstern. In Angkor Wat, der ehemals mächtigen Stadt der Khmer erforschen Sie das Weltkulturerbe der UNESCO ganz individuell auf Ihre Art. Verfallene Tempel, gewaltige Steingesichter und die Terrasse der Elefanten warten auf Entdeckung. Der Kochkurs bei einer Familie zeigt Ihnen die schmackhafte asiatische Küche. Und zum Abschluss der zwei erlebnisreichen und abwechslungsreichen Wochen genießen Sie eine Bootsfahrt auf dem Tonle-Sap-See.

Droht Afrika wieder eine Ebola-Epidemie?

Der Kongo meldet wieder neue Fälle von Ebola-Erkrankungen. Erst vor kurzem war eine Epidemie für beendet erklärt worden, aber jetzt scheint das Virus im Nordosten des Landes wieder ausgebrochen zu sein.

Ebola-Virus

Das Ebolafieber wird durch Viren hervorgerufen. Namensgeber ist der Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo. In dieser Region trat die erste bekannte Epidemie auf. In den letzten Jahren gab es in Westafrika eine Epidemie mit der bislang größten Ausbreitung, betroffen waren unter anderem die Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea. Die Erkrankung ist tückisch, hochansteckend und verläuft in 25 bis 90 Prozent der Fälle tödlich. Eine wirksame Behandlung ist bisher noch nicht bekannt, Impfstoffe sind in der Testphase.

Aktuelle Epidemien

Noch ist im Kongo unklar, ob die neu gemeldeten Todesfälle auf Ebola zurückzuführen sind. Die Laborproben werden noch untersucht, um die Quelle der Infektion zu ermitteln. Von Mai bis Juli waren im Kongo mehr als 50 Menschen an dem Virus erkrankt, etwa zwei Drittel sind daran gestorben. Nachdem mehr als sechs Wochen keine Neuansteckungen gemeldet wurden, erklärte der Kongo zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO den Ausbruch für beendet.

Experimenteller Impfstoff

In den vergangenen 40 Jahren gab es damit im Kongo insgesamt neun auf Ebola zurückzuführende Epidemien. Jetzt stand den Ärzten ein Impfstoff zur Verfügung, der sich allerdings noch in der Testphase befindet. Er soll vor allem Helfer und Angehörige der Erkrankten schützen. Noch gilt es herauszufinden, ob der Impfstoff Wirkung zeigt und in welchem Umfang. Aber bereits jetzt hat der Kongo beschlossen, eine Impfkampagne mit dem Wirkstoff in den betroffenen Gebieten zu starten. Aus dem Gesundheitsministerium wurde vermeldet, 3.000 Dosen des Impfstoffes stünden zur Verfügung. Man werde zuerst das medizinische Personal impfen, danach Menschen aus dem Umfeld der Patienten. Erfahrungen mit dem Impfstoff bei früheren Ausbrüchen geben Grund zur Hoffnung.

Risiken für Urlauber

Das Infektionsrisiko für Touristen ist gering. Man kann sich nur bei direktem Kontakt mit Erkrankten oder Verstorbenen infizieren. Es gilt Gegenden zu meiden, in denen das Virus ausgebrochen ist.

Entdecken Sie die Welt im Kochtopf

Ein neuer Trend breitet sich aus auf dem Tourismusmarkt, vielleicht haben Sie es auch schon gerochen. Kulinarische Reisen sind im Kommen, der Geruch der Speisen eilt dem Genuss voraus, der Trend ist auch bekannt als “Foodie Tours”. Inzwischen gibt es Angebote aus der ganzen Welt.

Urlauber können durch die Weinberge der Toskana wandern und anschließend Gerichte und Wein verkosten. Es gibt Touren durch die regionalen Küchen Chinas oder ein Kochkurs in den Ausläufern des Atlas-Gebirges in Marokko. Spanien, Peru und Indien, die Auswahl ist schier grenzenlos! Man kann nicht nur gemeinsam mit Einheimischen kochen, die lokalen Märkte kennenlernen und später die Früchte der Arbeit genießen. Auch die Kultur des Gastlandes will erforscht werden.

Indien

Neu Delhi, Rajastan, Agra, Amritsar, Dharamsala, und Jaipur, das sind Namen, die dem Kenner auf der Zunge zergehen, sie bieten kulinarische Köstlichkeiten und dazu kulturellen Genuss mit ihren Bauwerken und dem Ambiente. Entdecken Sie den Norden Indiens auf einer Zwei-Wochen-Tour. Sie werden lernen, Gerichte der Küchen Rajastans und Kashmirs zuzubereiten, ebenso wie bengalische Speisen und Genüsse aus Awadhi. Die Vielzahl der Attraktionen und Denkmäler, die besichtigt werden können, ist überwältigend, ebenso die Bauwerke selbst. Das Taj Mahal, die Residenz des Dalai Lama und der Goldene Tempel von Amritsar erwarten Sie.

Die Kochtöpfe Perus

Kaufen Sie Zutaten auf Limas Märkten und erfahren Sie dann, wie daraus traditionelle peruanische Gerichte gezaubert werden können. Erforschen Sie Cusco, die Hauptstadt des ehemaligen Inka-Reiches. Die faszinierenden Ruinen von Machu Picchu ziehen Sie unweigerlich in ihren Bann. Lernen Sie mariniertes Fleisch und Gemüse auf heißen Steinen zuzubereiten und genießen Sie selbst gemachte Ceviche, die traditionelle Fischspezialität.

China

Im Reich der Mitte erleben Sie Essen aus Pekings Straßenküchen, bevor Sie selbst an die Kochtöpfe oder Woks eilen. Auch Kultur kommt hier nicht zu kurz, entdecken Sie die Verbotene Stadt und machen einen Ausflug zur Chinesischen Mauer. Die pikante Küche in Sichuan wartet darauf, entdeckt zu werden. Auf mehreren Stationen in China lernen Sie Land und Küche kennen.

Erdbeben in Lombok – Reaktionen der Veranstalter

Reaktionen der Veranstalter

Nachdem es in diesem Sommer nahe der indonesischen Urlaubsinsel Lombok mehrfach zu starken Erdbeben gekommen ist, haben die Reiseveranstalter umgehend reagiert. Gäste auf Lombok und den Gili-Inseln wurden evakuiert. Wer bereits eine Reise nach Lombok oder Umgebung gebucht hat, kann bei fast allen Anbietern kostenlos umbuchen oder stornieren.

Generell lässt sich sagen, dass alle Veranstalter die Lage vor Ort in der Erdbebenregion sehr genau beobachten und mit den zuständigen Behörden in Kontakt stehen. Wenn Sie Änderungsbedarf an gebuchten Reisen sehen, gehen Sie aktiv auf Ihre Kunden zu. Schäden an Hotelanlagen oder anderer touristischer Infrastruktur werden untersucht und je nach Ergebnis der Analyse werden weitere Maßnahmen ergriffen.

Allerdings machen die Veranstalter auch klar, dass für Reisen nach Bali und andere Reiseziele in Indonesien die regulären Zahlungs- und Reisebedingungen gelten.

Reiserecht

Das Reiserecht in Deutschland ist hier eindeutig. Der Kunde hat nur dann ein Anrecht auf Minderung des Reisepreises, wenn eine Naturkatastrophe seine Reise spürbar negativ beeinträchtigt hat. Oder falls der Veranstalter seine Informationspflicht verletzt haben sollte. Eine Katastrophe in der Nähe des Urlaubsortes ist keine Grundlage für eine Reisepreisminderung. Und die Angst vor einer Naturkatastrophe erst recht nicht.

Das erklärt die umgehende Reaktion der Veranstalter. Solange nicht klar ist, ob es Schäden an der Infrastruktur gibt, ist man bemüht, den Gästen eine Ersatzunterkunft anzubieten. Bei tatsächlich vorhandenen Schäden hätte der Gast ein Anrecht darauf. Aber die Veranstalter haften nur für das, was sie selbst zu verantworten haben, nicht für höhere Gewalt.

Auch der Informationspflicht will man nachgehen, indem man aktiv auf Urlauber zugeht, die bereits eine Reise in die betroffene Region gebucht haben. Die kostenlosen Umbuchungs- und Stornierungsangebote sind allerdings eher eine Kulanzleistung oder Vorsichtsmaßnahme, falls es Schäden an der Hotelinfrastruktur gibt.

Auswärtiges Amt

Der Internet-Auftritt des Auswärtigen Amtes macht klar: “Von nicht erforderlichen Reisen in den Norden von Lombok und auf die Gili-Inseln wird derzeit vorerst abgeraten.” Das ist allerdings keine offizielle Reisewarnung wie sie beispielsweise für Krisengebiete ausgesprochen wird.

Ein gigantischer Wasserfall sucht Entdecker

Zwischen Venezuela, Brasilien und Suriname liegt ein für südamerikanische Verhältnisse kleines Land an der Atlantikküste, Guyana ist der einige englischsprachige Staat in Südamerika. Neben Englisch gibt es aber noch weitere offizielle Sprachen, hier haben sich Menschen aus vielen Ländern angesiedelt. Inder und Kreolen sind die beiden größten Volksgruppen. Guyana drängt nun auf den internationalen Tourismusmarkt als Spielplatz für die Abenteurer und Entdecker des 21. Jahrhunderts. Tatsächlich beherbergt das Land fast ein Fünftel des Grüngürtels unseres Planeten, hat atemberaubende Wasserfälle und faszinierende Landschaften zu bieten.

Atlantik-Küste

Die Küstenregionen am Atlantik bieten ein perfektes tropisches Postkartenparadies. Auch der Einfluss der Holländer ist sichtbar, der Agrargürtel mit Anbaugebieten für Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Reis und Kokosnüsse befindet sich hier, eingedeicht und mit Entwässerungskanälen trockengelegt. Auch die Hauptstadt Georgetown liegt an der Küste und präsentiert Denkmäler, Museen, Parks, historische Gebäude, Märkte und jede Menge Lifestyle.

Nationalpark

Inmitten des Kaieteur Nationalparks stürzt sich der Potaro auf einer Breite von fast 100 Metern über eine Sandstein-Klippe mehr als 200 Meter in die Tiefe. Der gigantische Wasserfall bietet somit ein erhabenes Schauspiel aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Umgebung des Wasserfalls ist der Lebensraum vieler exotischer Tiere und Pflanze. Dort leben beispielsweise seltene gold-orange-farbigen Frösche, die sich oft in den Bromelien am Rande der Wanderwege verstecken. Eidechsen sonnen sich auf warmen Steinen und viele Vogelarten brüten hier.

Gebirgsregionen

In Guyana gibt es vier einmalige Gebirgszüge. Auf dem Hochplateau des Roraima kann man auf etwa 2800 Meter Höhe über den Wolken schweben. Im Pakaraima-Gebirge entspringen viele Flüsse. Das Kanuku-Gebirge im Süden eignet sich besonders gut für Tierbeobachtungen. Das Iwokrama-Gebirge im Herzen Guyanas ist komplett von dichten grünen Regenwald bedeckt.

Tierbeobachtungen

Im Regenwald und in der Savanne gibt es zahlreiche seltene Tiere zu beobachten. Jaguare, Ameisenbären, Flussotter und Kaimane. Tapire, Labbas, Agoutis, Armadillos und Brüllaffen. Beim Wandern oder auf einer Kanutour können Sie nach den Tieren Ausschau halten. Wem das immer noch nicht genug Abenteuer war, der kann sich auf ein Survival-Training einlassen oder Rodeo-Reiten oder mehr.

Es kommt wieder Farbe ins Riff

In Europa hat dieser Sommer Hitzerekorde gebrochen, in Australien war der letzte Sommer dagegen eher etwas unterkühlt, Tauchsportler und Naturschützer freut es.

Korallenbleiche

Gerade in den letzten Jahren gab es durch länger andauernde Hitzeperioden Probleme in den Korallenriffen der Ozeane weltweit. Insbesondere das Great Barrier Reef und die Unterwasserwelt der Malediven waren von einer großflächigen Korallenbleiche betroffen. Bei dauerhaft hohe Temperaturen geben die farbigen Einzeller, die die Korallen besiedeln, Giftstoffe an die Umgebung ab. Die Korallen stoßen daraufhin die Einzeller ab, was zum Ausbleichen der Korallenstöcke und auf Dauer zum Absterben führt.

Meeresforscher warnen schon seit Jahren vor den Gefahren des Klimawandels für diesen sensiblen Lebensraum. Insbesondere nach der Meereshitzewelle vor zwei Jahren schlugen sie Alarm, rund 30 Prozent der Korallen wurden zerstört, es war die katastrophalste Korallenbleiche in der Geschichte des Great Barrier Reef.

Riffe erholen sich

Nun kommen aus Australien offenbar Meldungen, dass es am Great Barrier Reef deutliche Anzeichen für eine Erholung der Riffe gibt. Zahlreiche Regionen regenerieren sich, teilweise ist sogar ein Wachstum der Korallen zu verzeichnen. Der kühle Sommer hat offensichtlich die Lebensbedingungen der Tiere normalisiert, die sich gerade in den letzten beiden Jahren immer wieder dramatisch verschlechtert hatten.

Nun hat die “Reef Restoration Foundation” aktuelle Fotos aus der Nähe von Fitzroy Island bei Cairns veröffentlicht, auf denen gesunde Korallen in leuchtenden Farben zu sehen sind. Gerade diese Region war von der Bleiche stärker betroffen als andere. Auch Reiseveranstalter und Anbieter von Tauchtouren können diese Entwicklung bestätigen. Zumindest gilt das für die Bereiche, in denen die Korallen überlebt haben.

Tourismus am Korallenriff

Jedes Jahr besuchen etwa zwei Millionen Touristen das Korallenriff vor der Küste von Queensland im Nordosten Australiens. Mit einer Größe von über 300.000 Quadratkilometern ist es auf unserem Planeten das größte zusammenhängende Korallenriffsystem. In diesem Wunder der Natur tauchen und schnorcheln zu können, ist für alle Freunde der Unterwasserwelt ein sensationelles Erlebnis. Gesunde und farbenfrohe Korallen sorgen für eine artenreiche Fischwelt und damit für unvergessliche Begegnungen unter Wasser.

Bolivien – Farbenvielfalt zwischen Anden und Amazonas

Wissen Sie, wo Bolivien liegt? In Südamerika. Aha, und wo genau? Viele werden bei dieser Frage passen müssen, das Land ist bisher noch nicht sehr bekannt. Gerade im Bereich Natur-Tourismus gibt es aber einiges zu entdecken. Der Binnenstaat Bolivien grenzt im Norden und Osten an Brasilien, im Süden an Argentinien, und im Westen an die Andenstaaten Chile und Peru.

Boliviens Waldgebiete

Dem Naturfreund bietet sich eine atemberaubende landschaftliche Vielfalt. Etwa die Hälfte der Landesfläche ist bewaldet. An den Andenabhängen finden sich subtropische Berg- und Nebelwälder, in der Amazonasregion dominiert der tropische Regenwald, im Südosten gibt es Trockenwälder, Weideland und die Graslandschaft der Pampa. Dort wachsen zwischen Dornenhecken Akazien, Mimosen und Flaschenbäume.

Das Pantanal

Besonders hoch ist die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens. Das Pantanal ist eines der größten Feuchtgebiete unserer Erde, aufgeteilt auf Brasilien, Paraguay und Bolivien. In Brasilien wird der Amazonas aber teilweise wirtschaftlich ausgebeutet.

Im bolivianischen Teil findet man noch den ursprünglichen Regenwald mit seiner atemberaubenden Flora und Fauna. Es gibt Tausende von Vogel- und Insektenarten, Säugetiere, Fische, Reptilien und Amphibien. Am Boden leben Tapire, Hirsche, Wasserscheine und nachtaktive Jaguare. In der Luft und auf Bäumen gibt es Affen, Tukane, Papageien und Schmetterlinge. Im Wasser tummeln sich Alligatoren und Kaimane, Süßwasserfische, Riesenottern und Schildkröten. Alleine die Aufzählung raubt uns schon den Atem. Leider geht der Bestand an Manatees und Flussdelfinen auch hier zurück.

Sucre

Nicht nur das Pantanal kann bezaubern, auch die Hauptstadt Sucre in den majestätischen Anden. Es gibt grüne Parks, weiße Häuser, malerische Gassen und viele koloniale Bauten.

Wüsten, Flamingos und Sterne

Und noch mehr erwartet Sie in Bolivien: Die Siloli Wüste mit einem berühmten Steinbaum, eine riesige Flamingo-Population residiert an der Laguna Colorada, jede Region hat ihre eigene Farbenpalette. Auch das Geothermalgebiet Sol de Mañana mit Geysiren fasziniert durch seine farbenfrohe Landschaft. Und In der weißen Salzwüste von Uyuni können Sie bei einem Glas Wein zuerst den Sonnenuntergang erleben und später ungestört den Sternenhimmel genießen.

Unterwegs mit dem Orient Silk Road Express

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Reiseerlebnis? Dann reisen Sie doch einmal mit der Bahn! Die Angebote auf dem Markt der exklusiven Bahnreisen nehmen zu, es gibt ständig Neues zu entdecken und zu erleben. Ein ganz besonderer Reiseverlauf stellt sich hier vor.

Die Seidenstraße im Sonderzug

Bereisen Sie mit dem Orient Silk Road Express die sagenhafte Seidenstraße. Statt auf dem Rücken eines Pferdes oder eines Kamels nehmen Sie Platz in einem komfortablen Abteil eines exklusiven Sonderzuges. Noch nie konnte man die Seidenstraße so komfortabel erleben. Angeboten werden unterschiedliche Kategorien und Preisklassen, im Luxus-Abteil genießen Sie sogar ein eigenes Bad mit Dusche.

Turkmenistan

In Aschgabat, der Hauptstadt Turkmenistans, erleben Sie farbenprächtige Basare und historische Bauwerke, So eingestimmt kann die Zugreise beginnen. Besichtigen Sie am nächsten Tag die eindrucksvollen Ruinen einer einst prächtigen und blühenden Oasenstadt. Merw, die ehemalige Perle des Ostens, wurde mehr als einmal im Laufe ihrer Geschichte zerstört.

Usbekistan

Die nächste Station auf Ihrer Reise nach Osten ist Buchara inmitten der Wüste Kisilkum. Die zahlreichen Baudenkmäler erinnern an die Glanzzeiten der Seidenstraße. Viele Waren wurden damals hier gehandelt und eingelagert, meist Gewürze und Seidenstoffe. Die edlen Gebäude zeugen noch heute von dem einstigen Reichtum der Stadt. Bestaunen Sie den Wüstenleuchtturm und den “Ort, an dem der Mond den Sternen begegnet”.

In der Oase Chiwa fühlen Sie sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht, hinter der mächtigen Stadtmauer verbirgt sich ein gut erhaltenes Beispiel mittelalterlichen orientalischen Städtebaus. Sie speisen stimmungsvoll im ehemaligen Palast des Emirs. Erleben Sie eindrucksvolle Ausgrabungsstätten und Gebäude in Samarkand. Sehen Sie vor Ort, wie eine usbekische Familie Seidenteppiche in Handarbeit herstellt. Bestaunen Sie typische Lehmhäuser in der grünen Oase Taschkent.

Kasachstan

In Turkestan erleben Sie die monumentale Moschee und das Brunnenhaus. Zum Abschluss einer märchenhaften Reise kann Almaty noch mit einigen neuen Erlebnissen aufwarten. Besuchen Sie eine russische Holzkathedrale, und erleben Sie eine Zirkusvorstellung. Das Abendessen wird stilecht in einer landestypischen Jurte serviert.