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Droht Afrika wieder eine Ebola-Epidemie?

Der Kongo meldet wieder neue Fälle von Ebola-Erkrankungen. Erst vor kurzem war eine Epidemie für beendet erklärt worden, aber jetzt scheint das Virus im Nordosten des Landes wieder ausgebrochen zu sein.

Ebola-Virus

Das Ebolafieber wird durch Viren hervorgerufen. Namensgeber ist der Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo. In dieser Region trat die erste bekannte Epidemie auf. In den letzten Jahren gab es in Westafrika eine Epidemie mit der bislang größten Ausbreitung, betroffen waren unter anderem die Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea. Die Erkrankung ist tückisch, hochansteckend und verläuft in 25 bis 90 Prozent der Fälle tödlich. Eine wirksame Behandlung ist bisher noch nicht bekannt, Impfstoffe sind in der Testphase.

Aktuelle Epidemien

Noch ist im Kongo unklar, ob die neu gemeldeten Todesfälle auf Ebola zurückzuführen sind. Die Laborproben werden noch untersucht, um die Quelle der Infektion zu ermitteln. Von Mai bis Juli waren im Kongo mehr als 50 Menschen an dem Virus erkrankt, etwa zwei Drittel sind daran gestorben. Nachdem mehr als sechs Wochen keine Neuansteckungen gemeldet wurden, erklärte der Kongo zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO den Ausbruch für beendet.

Experimenteller Impfstoff

In den vergangenen 40 Jahren gab es damit im Kongo insgesamt neun auf Ebola zurückzuführende Epidemien. Jetzt stand den Ärzten ein Impfstoff zur Verfügung, der sich allerdings noch in der Testphase befindet. Er soll vor allem Helfer und Angehörige der Erkrankten schützen. Noch gilt es herauszufinden, ob der Impfstoff Wirkung zeigt und in welchem Umfang. Aber bereits jetzt hat der Kongo beschlossen, eine Impfkampagne mit dem Wirkstoff in den betroffenen Gebieten zu starten. Aus dem Gesundheitsministerium wurde vermeldet, 3.000 Dosen des Impfstoffes stünden zur Verfügung. Man werde zuerst das medizinische Personal impfen, danach Menschen aus dem Umfeld der Patienten. Erfahrungen mit dem Impfstoff bei früheren Ausbrüchen geben Grund zur Hoffnung.

Risiken für Urlauber

Das Infektionsrisiko für Touristen ist gering. Man kann sich nur bei direktem Kontakt mit Erkrankten oder Verstorbenen infizieren. Es gilt Gegenden zu meiden, in denen das Virus ausgebrochen ist.

Ein gigantischer Wasserfall sucht Entdecker

Zwischen Venezuela, Brasilien und Suriname liegt ein für südamerikanische Verhältnisse kleines Land an der Atlantikküste, Guyana ist der einige englischsprachige Staat in Südamerika. Neben Englisch gibt es aber noch weitere offizielle Sprachen, hier haben sich Menschen aus vielen Ländern angesiedelt. Inder und Kreolen sind die beiden größten Volksgruppen. Guyana drängt nun auf den internationalen Tourismusmarkt als Spielplatz für die Abenteurer und Entdecker des 21. Jahrhunderts. Tatsächlich beherbergt das Land fast ein Fünftel des Grüngürtels unseres Planeten, hat atemberaubende Wasserfälle und faszinierende Landschaften zu bieten.

Atlantik-Küste

Die Küstenregionen am Atlantik bieten ein perfektes tropisches Postkartenparadies. Auch der Einfluss der Holländer ist sichtbar, der Agrargürtel mit Anbaugebieten für Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Reis und Kokosnüsse befindet sich hier, eingedeicht und mit Entwässerungskanälen trockengelegt. Auch die Hauptstadt Georgetown liegt an der Küste und präsentiert Denkmäler, Museen, Parks, historische Gebäude, Märkte und jede Menge Lifestyle.

Nationalpark

Inmitten des Kaieteur Nationalparks stürzt sich der Potaro auf einer Breite von fast 100 Metern über eine Sandstein-Klippe mehr als 200 Meter in die Tiefe. Der gigantische Wasserfall bietet somit ein erhabenes Schauspiel aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Umgebung des Wasserfalls ist der Lebensraum vieler exotischer Tiere und Pflanze. Dort leben beispielsweise seltene gold-orange-farbigen Frösche, die sich oft in den Bromelien am Rande der Wanderwege verstecken. Eidechsen sonnen sich auf warmen Steinen und viele Vogelarten brüten hier.

Gebirgsregionen

In Guyana gibt es vier einmalige Gebirgszüge. Auf dem Hochplateau des Roraima kann man auf etwa 2800 Meter Höhe über den Wolken schweben. Im Pakaraima-Gebirge entspringen viele Flüsse. Das Kanuku-Gebirge im Süden eignet sich besonders gut für Tierbeobachtungen. Das Iwokrama-Gebirge im Herzen Guyanas ist komplett von dichten grünen Regenwald bedeckt.

Tierbeobachtungen

Im Regenwald und in der Savanne gibt es zahlreiche seltene Tiere zu beobachten. Jaguare, Ameisenbären, Flussotter und Kaimane. Tapire, Labbas, Agoutis, Armadillos und Brüllaffen. Beim Wandern oder auf einer Kanutour können Sie nach den Tieren Ausschau halten. Wem das immer noch nicht genug Abenteuer war, der kann sich auf ein Survival-Training einlassen oder Rodeo-Reiten oder mehr.

Bolivien – Farbenvielfalt zwischen Anden und Amazonas

Wissen Sie, wo Bolivien liegt? In Südamerika. Aha, und wo genau? Viele werden bei dieser Frage passen müssen, das Land ist bisher noch nicht sehr bekannt. Gerade im Bereich Natur-Tourismus gibt es aber einiges zu entdecken. Der Binnenstaat Bolivien grenzt im Norden und Osten an Brasilien, im Süden an Argentinien, und im Westen an die Andenstaaten Chile und Peru.

Boliviens Waldgebiete

Dem Naturfreund bietet sich eine atemberaubende landschaftliche Vielfalt. Etwa die Hälfte der Landesfläche ist bewaldet. An den Andenabhängen finden sich subtropische Berg- und Nebelwälder, in der Amazonasregion dominiert der tropische Regenwald, im Südosten gibt es Trockenwälder, Weideland und die Graslandschaft der Pampa. Dort wachsen zwischen Dornenhecken Akazien, Mimosen und Flaschenbäume.

Das Pantanal

Besonders hoch ist die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens. Das Pantanal ist eines der größten Feuchtgebiete unserer Erde, aufgeteilt auf Brasilien, Paraguay und Bolivien. In Brasilien wird der Amazonas aber teilweise wirtschaftlich ausgebeutet.

Im bolivianischen Teil findet man noch den ursprünglichen Regenwald mit seiner atemberaubenden Flora und Fauna. Es gibt Tausende von Vogel- und Insektenarten, Säugetiere, Fische, Reptilien und Amphibien. Am Boden leben Tapire, Hirsche, Wasserscheine und nachtaktive Jaguare. In der Luft und auf Bäumen gibt es Affen, Tukane, Papageien und Schmetterlinge. Im Wasser tummeln sich Alligatoren und Kaimane, Süßwasserfische, Riesenottern und Schildkröten. Alleine die Aufzählung raubt uns schon den Atem. Leider geht der Bestand an Manatees und Flussdelfinen auch hier zurück.

Sucre

Nicht nur das Pantanal kann bezaubern, auch die Hauptstadt Sucre in den majestätischen Anden. Es gibt grüne Parks, weiße Häuser, malerische Gassen und viele koloniale Bauten.

Wüsten, Flamingos und Sterne

Und noch mehr erwartet Sie in Bolivien: Die Siloli Wüste mit einem berühmten Steinbaum, eine riesige Flamingo-Population residiert an der Laguna Colorada, jede Region hat ihre eigene Farbenpalette. Auch das Geothermalgebiet Sol de Mañana mit Geysiren fasziniert durch seine farbenfrohe Landschaft. Und In der weißen Salzwüste von Uyuni können Sie bei einem Glas Wein zuerst den Sonnenuntergang erleben und später ungestört den Sternenhimmel genießen.

Luxus und Natur pur – eine Teeplantage mit Urwald

In diesem Jahr eröffnet im Süden Ruandas am Rande des Nyungwe Regenwaldes ein ganz besonderes Natur-Resort seine Pforten. In der erhabenen Berglandschaft inmitten einer Teeplantage und in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem der größten Bergregenwälder Afrikas bietet es seinen Gästen ein exklusives Reiseziel. Die wilde Schönheit der Natur und die Traditionen des Landes wurden in das Konzept sorgfältig eingearbeitet.

Gestaltung

Die Zimmer und Suiten fügen sich harmonisch in die faszinierende Landschaft ein, Natur und Luxus im perfekten Zusammenspiel. Das Ambiente ist modern und dennoch wurde Handwerkskunst aus Ruanda integriert. Jede der Privat-Terrassen bietet Einblick in die afrikanische Natur. Wer hier logiert, kann das Frühstück bei Sonnenaufgang genießen, danach beim Spaziergang unter Mahagonibäumen nach Vögeln und Schmetterlingen Ausschau halten, exotische Orchideen genießen und Schimpansen in ihrer natürlichen Umgebung begegnen.

Farm-to-Table-Küche

Die im Speisesaal servierten Gerichte werden vorwiegend aus saisonalen regionalen Zutaten zubereitet und sind afrikanisch inspiriert. Es ist ein perfekter Ort, um sich mit anderen zu treffen, die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen und natürlich auch, um die Mahlzeiten einzunehmen. Dabei ist die Aussicht auf die Teeplantage einfach traumhaft. Von der Lounge aus genießt der Gast das Panorama der Baumwipfel, am Abend auf dem Zimmer dann einen Cocktail an der nach Eukalyptus duftenden Feuerstelle.

Outdoor-Aktivitäten

Angeboten werden zahlreiche Erlebnisse, beispielsweise Trekking mit seltenen Affenpopulationen oder Vogelbeobachtung am Baumwipfel-Pfad. Der Karamba-Trail beginnt in einer ehemaligen Goldmine. Es gibt immer etwas Großartiges zu erleben, Natur, Aussicht, Farben, in der Nacht ist Sternenbeobachtung angesagt. Wer will, kann sich in der freien Natur sportlich betätigen, auch hier ist die Auswahl groß.

Wellness und Entspannung

Beauty und Wellness kommen auch in der Abgeschiedenheit nicht zu kurz. Zum Einsatz kommen biologisch angebaute Hautpflegeprodukte, kombiniert mit traditionellen afrikanischen Therapien. Bei einer Kräuteröl-Massage haben Sie die Gelegenheit, Ihren ganzen Körper zu entgiften und Muskelverspannungen zu lösen. Noch mehr Entspannung finden Sie dann beim Baumhaus-Yoga. Dieses Resort bietet Ihnen zahlreiche Oasen der Ruhe.